Fluglager 2010 in Agatazell
vom 14. – 27.08.2010
Mit großer Vorfreude reisten wir mit rund 25 Frau / Mann Richtung Alpen und waren gespannt was uns erwartet. Das Wetter war die zwei Wochen in Summe nicht sehr ergiebig, und gleich am Sonntag ging es mit Hangeinweisungsflügen los, die dann bei starken Regenschauern zu Ende kamen. Das Wetter nagte dann auch so an manchem Fliegernerv.
Unsere Gastgeber zeigten sich erstaunt über unsere ganztägigen Startaktivitäten, soviele Windenstarts (um die 50 – 60, teils plus F-Schlepps) und noch mit über 10 Flugschülern am Platz, und das bei dem Wetter.
Aufgrund der Platzbesonderheiten musste das Stahlseil ca. 5 – 20 Mal morgens sicherheitshalber „gespleißt“ werden, um tagsüber im Betrieb Seilrissen vorzubeugen.
Das war somit eines unserer Hauptthemen, Stahlseile zu reparieren, Technikausbildung für Jedermann.
Unser neuer Scheinpilot Thilo (Prüfung 2009) hat zur allgemeinen Erheiterung beigetragen, indem er im Flug mit der LS4 den Fluglehrer in der ASK21 anfunkte und nachfragte, ob er seinen Apfelbutzen aus dem Cockpitfenster werfen darf. Fluglehrer und Flugschüler fanden in dem Moment die Funkstörung gar nicht lustig, da sie grad hochkonzentriert am Hang flogen.
Ein Lob geht wieder mal an unsere Fluglagerküche, es war jedesmal lecker zum Essen und davon viel J !
3 Flugschüler haben im Fluglager ihre 3 ersten Alleinflüge erfolgreich absolviert, Corinna, Alexander und Roland. Herzlichen Glückwunsch und always happy landings !
Mit entsprechendem Fliegerritual zur Sensibilisierung des Hinterteils zum Aufspüren der Thermik, und Freigetränken am Abend wurde dies zur Freude aller am Abend gefeiert.
Was die weitere Ausbildung und Flugerfahrung aller angeht, war das Fliegen am Grünten und Umgebung (Füssen, Oberstdorf, usw.) für alle sehr lehrreich, da es öfters Windverwirbelungen gab (z.B. 120 km/h Fluggeschwindigkeit waren auf einmal nur noch 80 km/h), eben Alpenflugbedingungen.
Zum Übernachten war es sehr schön am Platz, wunderbar in der Berg-Landschaft gelegen, im Taleingang vor Sonthofen / Oberstdorf. Alternativprogramm zum Fliegen und für die Kinder gab es vielfältigst. Highlights sind die längste Rodelbahn Deutschlands (insbesondere das Rodeln abends in der Nacht war spannend), Wasserskifahren am Lift / Baggersee, und natürlich einige Wanderungen / Radtouren im nahen Bergland.



